Limmattalstadt

06.11.2017

Limmattalstadt

Symposium in Zürich

Wir bauen die Limmattalstadt. Anlässlich der Studien-Exkursion veranstaltet das Fachgebiet Entwerfen und Raumgestaltung am Freitag, 10. November 2017, ein Symposium zur Frage: „Was braucht es, damit sich die Limmattalstadt entwickeln kann?“

Das Limmattal von Zürich bis Baden als landschaftlich gefasster urbaner Raum ist Ausgangslage einer grossmassstäblichen städtebaulichen Betrachtung, die bis zum architektonischen Objekt führt. Auf den bestehenden Barrieren in der Stadtstruktur wie Geleise und Autobahn entsteht ein neues Stadtgefüge, das in umgebende Bebauungsstruktur eingeflochten wird. Dies bietet das Potential, das prognostizierte Bevölkerungswachstum des ganzen Kantons Zürich bis 2050 im Sinne des Raumplanungsgesetzes als qualitätsvolle Verdichtung im Urbanraum des Limmattales zu konzentrieren.

Für den neuen Stadtkörper wird mit den angrenzenden Quartieren ein spezifischer Charakter gesucht. Während drei Semestern werden wir an drei Orten im Limmattal das Potential ausloten, wie sich ein Stück Stadt mit entsprechendem Programm & Nutzung als Keimzelle städtischer Identität im Stadtraum entwickeln kann.

Eugène Hénard, Fig. 4, Une ville de l‘avenir: Vue à vol aéroplane. 1910
Eugène Hénard, Fig. 4, Une ville de l‘avenir: Vue à vol aéroplane. 1910

Gäste

  • Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU, Zürich
  • Katrin Gügler, Direktorin Amt für Städtebau der Stadt Zürich
  • Balz Halter, Halter AG, Entwicklungen & Realisierungen, Zürich
  • Anna Jessen, jessenvollenweider Architektur, Basel
  • Adrian Berger & Lukas Huggenberger, huggenbergerfries Architekten, Zürich

Ablauf

  • 1700 Eintreffen der Gäste & Teilnehmer
  • 1715 Input Erika Fries: Vom Limmattal zur Limmattalstadt
  • 1725 Input Angelus Eisinger: Grenzen & Funktionalräume
  • 1735 Input Katrin Gügler: Das Limmattal aus Sicht der Stadt Zürich
  • 1745 Input Balz Halter: Wie wächst das Limmattal?
  • 1755 Input Anna Jessen: Agglomeration weiterbauen?
  • 1815 -1930 Diskussion mit Gästen

Weiterführende Informationen:
Fachgebiet Entwerfen und Raumgestaltung