Städtebau der DDR

Städtebau der DDR



Modul: B352

Ort: Raum L3|01 436 (Seminarraum GTA)

Lehrende: Stefanie Müller

Blockseminar

erstes Treffen: 24.04.2017, 17:00 – 19:30 Uhr

Abgabeleistung:
Referat und schriftliche Ausarbeitung am Semesterende

Abgabedatum der Hausarbeit:
14.08.2017



Selten werden die Wechselwirkungen zwischen Politik, gesellschaftlichem Wandel und Architektur so deutlich wie in der 40-jährigen Geschichte der DDR. Zu Beginn klar geprägt vom stalinistischen Einfluss aus Moskau und den daraus resultierenden „16 Grundsätzen der Städtebaus“, setzte sich ab Ende der 1950er Jahre der typisierte Massenwohnungsbau in Form der Plattenbausiedlungen durch. Diese die Architektur der DDR so maßgeblich prägende Bauform wird ab Ende der 1970er Jahre auch als Mittel der innerstädtischen Verdichtung angewendet und an den historischen Bestand angepasst.
Neben der exemplarischen Betrachtung verschiedener Planungen wie Eisenhüttenstadt, Hoyerswerda oder Halle-Neustadt stehen auch die Parallelen zu städtebaulichen Leitbildern in Westdeutschland im Fokus der Präsentationen und Ausarbeitungen, die im Rahmen des Seminars zu erbringen sind.